Hallo Gemeinde

Ein Beobachtungsbericht vom 11.-13.5.2001

Randolf Kunkel, Duisburg

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Diesmal was von mir, der mit dem TAL2M No 2779 von 1999 (zusammengebastelt in Novosibirsk im Februar 2000, eingetrudelt bei mir am 27.11.2000) -die kommenden RA’s kennt’s ja fei gar net -, und ner 12Volt Quarzsteuerung mit Netzteil, mit ner Brille (Fielmann, Edel-"Zeiss"-Gläser mit bester Vergütung, –0,75Dpt/–1,25Dpt) für die Einschätzung der Grenzhelligkeit mit bloßem Auge, nem alten, hässlichem schwarzen Tuch, ner rot abgeklebten Taschenlampe, meinen alten Beobachtungskladden und nem 8x45 Beck-Kassel. Dazu noch der Okular-Koffer und der Balkon ist reichlich voll; der Koffer auf‘m Balkontisch, mit zahlreichen Okularen. Ja, richtig gelesen, SW-Balkon, 1. Stock, damit insgesamt etwa 30m über NN. Andere Koordinaten: Breite 51,404° Nord, Länge 6,779° Ost, Ort Duisburg, Randzone Süd mit viel Garten-, Baum und Waldbestand...(Regattabahn-Ecke für Kenner).

Zeitraum: Freitag Nacht 11.5. auf 12.5. (so ab 22h30 bis 2h30), und 12.5. auf 13.5 (22h30 bis ca. 3Uhr30).

Auf dem Balkon sind mit dickem Edding drei Kreise gemalt, da kommen die Füße der TAL-Säule drauf, an der Säule und der Montierung ist mit spitzer Anreißnadel ein scharfer Kratzer angebracht; wenn das fluchtet, stimmt die Nordausrichtung auf 1 Minute (1/4°); kann man mit Hilfe eines hellen Sternes, dessen Kulminationszeit man kennt, auf diese Weise einjustieren. Die Polhöhe ist mit Hilfe einer Wasserwaage auf 51,4° eingestellt (da es ja keine Feinverstellung der Polhöhe gibt, bei der TAL-Montierung).

Wenn die RA auf 0h steht, liegt die Stunden-Achse waagerecht und die Deklination zeigt auf beiden Seiten der Skala 38,6° (das Komplement zu 90°und der Breite), wenn der Tubus waagerecht liegt. Ich kann nämlich Polaris nicht vom Balkon aus einstellen, der liegt jenseits der Dachkante, die Dek geht dadurch nur bis ca. 70°. Musste also tricksen, um nach Koordinaten einstellen zu können. Die Säule ist, da der Balkon nach SW zu Gefälle hat, mittels einer Unterlegscheibe unter einem der Dreibein-Halter exakt senkrecht (was‘n Zufall) ....

Mein Randolf-GOTO funktioniert so, dass ich an einem Leitobjekt auf die nächste Deklination gehe (Ziel) und im Kopf die Differenz in R.A. (Rektazension) von Ziel- und Leitobjekt bilde, und an der H.A. Skala (Stundenwinkel) einstelle, steht das Ziel im Osten, geht’s in den Bereich, wo die HA kleiner wird, geht’s in den Westen, wird der HA größer. Das klappt mittlerweile genauso schnell und automatisch, wie eine elektronische GOTO, ab und zu verrechne ich mich schon mal, das macht nichts, dann beginnt die Prozedur von vorne. Auf die Art gelingt es mir meistens, das Zielobjekt innerhalb von 50% des 56°-Gesichtsfeldes des 25mm TAL-Plössls einzustellen, wenn nicht, ein bisschen in R.A. oder Deklination shiften, und das Objekt der Begierde ist drin.

Das zu den Bedingungen technischer Art....

Nachdem die Nacht von Donnerstag auf Freitag schön klar war, Fst ca. 5,4mag, ist es am Tag danach natürlich diesiger, 4,8 mag sinds immerhin mit dünnem Schleier und reichlich Luftturbulenzen, Gamma Leo geht easy (4,4") , Jota-Cancer im WSW, 30,5" ist wieder mal ein schönes Kontrastpaar, Xi Uma gerade so, 1,8", jedoch wird später Pulcherrima (Eps) im Bootes schon ein Kreuz (2,8" bei 2,2mag Differenz), der schwächere Begleiter sitzt genau auf einem der Spikes, Gamma Virgo will gar nicht (nähert sich gerade dem Periastron, 2007 werden‘s 0,3" sein), zur Zeit müssten‘s meinen Berechnungen nach noch ca. 1,25" sein, die 2,8" im Ahnert stimmen nicht, der WDS gibt für 1999 nur noch 1,7" an. Er will aber nicht, die Luft ist zu unruhig. Auch meine Wunderwaffe, das 6mm KASAI Ortho, schwerer als das 25er TAL-PL, hilft da wenig. Der Stern kocht und brodelt.

Genug zu den Doppelsternen, eigentlich will ich Galaxien und Kugelhaufen jagen....

Wir stellen Merkur ein, Dek aus dem Ahnert interpoliert, Scheibenkleister... der steht ja ganz im NW, da sind nur noch Bäume und Geäst zu sehen, wird also nix, etwas weiter ist im Sucher was Helles zwischen den Zweigen zu sehen, ahh Jupi, ein alter Bekannter....

Um 22:15 wird nach Dek der Alpha Leo eingestellt, 12° und zack ist er im besten 8x50 Sucher -nein, Finder-, der mir je untergekommen ist, es sind exakt 7° Gesichtsfeld in einer vergüteten Optik und Feinfokussierung! Bisschen Fadenkreuzarbeit, dann steht er in der Mitte des Suchers und des 25er TAL-Plössls...

Mein Sohn Philipp, 10 Jahre jung, entdeckt etwas später Alpha Leo am Himmel, ich mit meinen 47jährigen Augen sehe ihn noch lange nicht, selbst mit der Fielmann, mit 1,33 bzw 0,8 m Brennweite. Ach ja, junge Augen müsste man haben.

Ich zeige ihm, wie man Gamma-Leo einstellt, ihm fällt nix auf, bei 48x, da bin ich im Vorteil, eindeutig doppelt, Erfahrung zählt. Das neue 12,5er Plössl von Wolfi R. rein, jetzt sieht’s auch Phili, ein Doppelstern sagt er, schön. Dann das 7,5mm S-Plössl rein, ja ganz eindeutig doppelt mit großem Abstand, 160x.

Es ist kurz vor 23Uhr, der Sohnemann verabschiedet sich mit Kuss und geht zu Bett, nachdem er mir versprochen hat, oben kein helles Licht mehr zu machen und sein Rollo ganz runter zu machen.

Mittlerweile ist die nautische Dämmerung eingetreten, Sonne 12° unter Horizont, ich versuche NGC 4361, den 10, 3mag PN im Corvus, dem Raben, auf Dek –18,8°, einzustellen, die 5 Sterne des Kastens sind im Sucher und am Himmel zu sehen. Ich gehe über Gamma Crv, aber nix zu machen, ich blinke mit dem Astronomik UHC, in dem ich ihn abwechselnd vors Oku halte, aber nada, es geht nichts..., selbst als die Sonne 16° unterm Horizont steht, nix...

Jetzt Galaxien, von Gamma Leo auf M65/66, 3628 (alte Listen, handgeschrieben, aus 1998 liegen bereit)...das geht nach den Koordinaten wie‘s Brezelbacken, zack stehen die beiden Messiers im 56° Gesichtsfeld des feinvergütetes 25er TAL-Plössls, das nach Markus Ludes ein dreilinsiges Königs-Konzept sein soll, absolutes Lieblingsoku für Übersichten. Das 40er Superplössl (5mm AP) wird in beiden folgenden Nächten im Koffer bleiben, ich brauch‘s einfach nicht...

Am Freitagabend wird es mir klar, der Himmel bringt’s nicht, auch nicht mit dem dunklen Tuch über Kopf und Auszug...NGC 3628 Fehlanzeige, selbst 23h45, als die Sonne schon reichlich tief unterm Horizont steht, ich versuche M 95, ja ein bisschen, M96 und 105 sowie NGC3384 lassen sich blicken, ...M104 habe ich im TAL2 auch schon besser gesehen, vor ein paar Wochen, lang ist’s her...Aber die Messiers: 89, 87, 49, 86, 84, 60, 94, 63, 64, 51+Begleiter NGC 5195 sind vorhanden, M106 kommt auch schön... Nach oben auf 9h56 und 69°, M 81 kommt an der Dachkante entlang, schön hell, jedoch fehlt M82, die Kante beschneidet als Grenze das Blickfeld, schade... M101 ist nicht, nix zu sehen..

Jetzt Beta UMa rein und auf M97, ja da sind die drei bekannten Sterne, die sich um M97 rahmen, aber wo ist der Planetarische? Doch, da ist was, ganz schwach und rund. Das andere 25er Omcon-Plössl mit 48° Gesichtsfeld und aufgeschraubtem Astronomik-UHC rein, nachfokussiert, die Sterne werden zu Pünktchen...und M97 steht da klar und deutlich, ähnlich hell wie M27 ohne Filter im 4,5 Zöller....Wo ist M108?? zurück auf das TAL-Plössl, ich kann sie nicht finden...
Aber wenigstens kommt NGC 4565, die Coma-Nadel deutlich, wenn auch nur schwach..

Wollten wir nicht noch das TAL in die Kunst des Kugelhaufen-Auflösens einweihen? Nur ganz zu Anfang der TAL-Aera, Anfang Dezember, hatten wir mal kurz M 15 gesehen, tief im SW...

Da ist als erstes M53, ganz nett, aber Auflösung??? Selbst mit 7,5mm Oku kaum was...

Aber M3, der gute alte, super! Auflösung, granulare Struktur im 25er, mit 10mm Superplössl beginnt das Diamantengefunkel, mit 7,5er at its best, bei indirektem Sehen alles voller Sterne...

M5, genauso, bohhh, fast wie im 10 Zöller....(na, nicht übertreiben, der bringt doch was mehr..). What about M4?? Antares ist gut zu sehen, er steuert auf die Südposition zu, aber M4?? Auf gleicher Dek wird gefahren, 6 Minuten Differenz zu Antares in RA, aber da ist nix -steht ja auch noch nicht mal 12° überm Horizont, der Maximalerhebung im Kulm, aber genau im Süden beginnt die Lichtglocke vom Düsseldorfer Airport.

Auch im 12,5er Plössl lässt sich nix blicken, und mein nächstes Vorhaben steht auch noch nicht hoch genug, irgendwo in den Bäumen schräg gegenüber, nahezu parallel zur Längsseite des Balkons, befindet sich M6, den will ich schaffen (6,4° überm Horizont maximal)...Es wird spät, der Mond ist bereits aufgegangen, aber noch tief hinterm Hauseck verborgen....

M13, ja da kommt er aus dem Dunkeln der Dachkante hervor, genau abgepasst...Und er ist toll, Wahnsinn, im 10er und im 7,5er Sternengefunkel ohne Ende. Das TAL2, ein Globular-Killer? Ich kann mich gar nicht satt sehen. Jetzt leuchtet der Horizont, der Mond ist da, orange im Horizontdunst, wow, man sieht, wie unideal es heute früh morgens um 2h ist...Ein letzter Blick auf Mars mit 160x, aber das ist zuviel, das Seeing stimmte ja gestern Abend schon nicht, er wabert hin und her, keine Details zu sehen. Rein, Licht an, Steuerungskabel ab, 12Volt Netzteil aus der Steckdose, alles in die Tüte, Okulare in den Koffer, ab ins Wohnzimmer, Klappstuhl zusammen, leise, leise, die Nachbarn schlafen alle in den anbrechenden Samstag, Tubus mit Schellen von der Monti ab, leise in den Hausflur, OTA auf die ausgebreitete Decke, Tür zu, Plastiktüte über Monti, Zähneputzen, ab ins Bett....

Morgens gegen 8Uhr wieder raus, der Samstag beginnt...ich freue mich auf den Abend...

Nach des Tages Mühen (einkaufen, Rasen mähen, Rasenkanten abstechen, Garten wässern) und einem schönen, alkoholfreien Grillabend auf Balkonien alles zusammenpacken, in die Ecke stellen, Tisch säubern, Blick auf die Sonne, ja steht tief in den NW-Bäumen, TAL aufbauen, Oku-Koffer raus...Klappstuhl auseinander und in die Auflage gefleetzt...(Ruhrgebiets-Idiom für sich gemütlich machen....).

Projekt Merkur, als die Sonne etwa 3° unterm Horizont ist (drinnen läuft auf dem Rechner The Sky und im TV der Europäische Song-Contest, dafür habe ich heute keine Augen und Ohren). Mit Feldstecher 8x45 auf Merkurjagd. Wieder erfolglos, er steht zu weit nördlich und zu tief..., selbst mit dem TAL durch die mittlerweile dichten Blätter ist es zwecklos, 1, 2 Monate früher wär‘s vielleicht noch gegangen...

Dann geht’s wieder los, mit Brille auf Sternenjagd, Grenzgröße anpeilen, 23:45 ist sie dann auf 5,4mag... jubilieren, Wahnsinn, das ist die Nacht... und sie wird es wirklich. Extraordinär, wie die Franzosen sagen, absolument exceptionelle.

Zuerst der selbe Fehlschlag bei PN NGC 4361, der steht schon zu weit im SW, ein Monat vorher wäre gegangen, da war aber bekanntlich Schei..wetter. Und noch ein Fehlschlag, es wird der letzte für heute, Gamma Virgo, schon ruhiger als gestern, aber von Trennung keine Spur, vielleicht andeutungsweise ein Doppelspike, das reicht mir nicht, aber ich lasse es dabei bewenden.

Andererseits habe ich großes Glück, keine Gartenfete in der Nachbarschaft, und nach und nach verlöschen erleuchtete Fenster.

Galaxien: ja, das Trio M65/66 mit schwach hingehauchtem NGC 3628, wirklich, kaum sichtbar unter der Sternenkette. Das nächste Trio steht noch westlicher: M96, und M105, daneben deutlich NGC3384...1° von 96 steht M95...

Neu ist NGC3521, auch schön hell, und vor allem NGC4631 in Kantenstellung, ein fetter Brocken, danke für den Tipp, ich glaube er kam von Lots?? (Oder Achim, TAL2-No: 2972?), M64, die mit dem schwarzen Auge, geil hell !!, auch NGC 4565 ist heut viel besser. Und M104 erst mal...Ich pirsche durch die helleren Galaxien und schaue mir das Zentrum des Virgo-Haufens an, M84, 86 und Co, einfach nur starhoppen, da ist was los...Galaxie neben Galaxie.

Auch der Canes Venatici bringt‘s heute: M106 super, M94 knatschhell, M63, die Sonnenblume, M51 mit Begleiter und Halo, so schön habe ich sie lang nicht mehr gesehen... und die Kugelhaufen, eine Tour de Force M53, M3, M5, M..?, M4?? Versuchen!...Alte Routine: von Antares etwas westlich zurück und??? Tatsächlich, ein leiser Aufschrei, da isser (hoffentlich verzeihen mir die schlafenden Nachbarn), ich hab ihn, ich hab ihn...Selbst im 25er Plössl 12-15 Sterne, am besten bringt‘s das 10er Okular, kein Gefunkel, wie bei M3 oder M5, aber deutlich sichtbar die lose Struktur und Sterne in Kreisanordnung, mit der berühmten, etwas gebogenen zentralen Kette aus 10 oder 12 Sternen...Ja, Wahnsinn, hier in der City... da müssten ja auch M6 und M7, die offenen Haufen im Skorpion, aber später, noch sind sie zu tief....

M13 kommt wieder ums Dacheck, so schön, super schön, einfach geil, ich genieße ihn ca. 20 Minuten, noch ist Zeit....

Dann: M10 und M12, bei M10 glaube ich, dass er etwa ½° tiefer steht, als die -4° und 7 Minuten der Software...Schön sind sie, richtig prächtige Teile im 10er Okular..., Kladde rausgeholt, aha M92, der alte Bekannte im Hercules und M107 im Oph gibt’s auch noch, den habe ich bisher noch nicht gehabt, noch eine absolute Premiere, M107 übersieht man fast, so schwächlich ist er...Im Osten zieht Dunst auf, sollste???
Ja, ich will. Ab, zu M101, nee, da sind nur die bekannten Sternchen, sonst nix. Soll ich jetzt noch das 40er Plössl einführen? Nee, lass man, ist eben nix. In der Sekunde, in der ich endgültig wegdrehen will, sehe ich leichtes Gefunzel, doch, da ist sie ja, der Kernbereich zumindest, ganz, ganz schwach, indirekt lässt sich auch ein Knoten blicken, Jaahuu, wieder was Neues für‘s TAL2779!!!

M97 muss auch noch mal dran glauben. Der UHC im 12,5er Plössl ist die optimale Kombination dafür....

Mars steht schon fett da, was ist mit dem Seeing?? Erstaunlich gut, ich geh bis 190x, 6,3mm Kellner Weitwinkel. Ein Hauch einer Polkappe ist auf dem roten Waberschlumpf kurzzeitig zu erblicken, andere Oberflächenstrukturen jedoch nicht, das 6,3er Kellner zeigt schöne Reflektionen...

Der krönende Abschluss soll noch kommen, zurück auf Antares, jetzt fast im Süden, ich kann‘s nicht lassen, noch mal M4 auf Vorrat einsaugen, ja, immer noch so schön, 11°45 Minuten hoch, den hake ich ganz fett ab...Jetzt auf die Koordinaten von M6, mittlerweile etwa 6° über den Horizont gestiegen. Ein zweiter leichter Jubel, da isser, blass zwar, nur ca. 12 Sterne, aber da isser, was will man mehr, seine Schmetterlingsform ist typisch und gut zu sehen, ähnlich, aber größer als M93....Im 12,5er Plössl etwas besser, aber vielmehr ist nicht zu sehen. Wenn M6 geht, dann auch M7??? Einstellen kostet nichts. Der TAL-Tubus liegt waagerecht, ich muss mich zwischen Tubus und Balkongeländer quetschen..... Bingo, M7, der Wahnsinn, man bedenke maximal 90°-51,4°-34,83° hoch überm Horizont, und noch nicht mal im Kulm...Etwa 3,5° hoch entsteigt M7 gerade einem Baumwipfel in der Lücke zwischen zwei Häusern. Dies ist absolut kein Astro-Latein, ich hake nur selbstgeschossene Objekte in meiner Liste ab und das tue ich jetzt. Sehr unbequem die Lage beim spechteln, aber ich ziehe ihn mir rein. Das wahrscheinlich südlichste Objekt, das ich hier in Duisburg je beobachten werde. Der abnehmende Mond steht mittlerweile niedrig und fett (72) sichtbar ein Stück neben M7, ich genieße noch mal den Anblick der 10 oder 12 helleren Sterne und mache dann wehmütig Schluss mit der Sitzung, einige Minuten Rundblick nur mit der Fielmann auf der Nase gönne ich mir auf dem Balkon noch, nach dieser außergewöhnlichen Nacht, es ist 3Uhr30, das Bett ruft nach mir... Heut ist ja auch noch Muttertag, da heißt es früh raus...

Später, am Sonntagabend blättere ich in einer ruhigen Stunde durch Burnhams Handbuch und Hans Vehrenbergs: Atlas of Deep Sky Splendors und sehe mir meine Ausbeute auf den schönen alten Plattenaufnahmen an...

Randolf Kunkel, mit roten Augen und etwas Gähnen...am 14.05.2001

 

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